Endlich wieder freie Sicht von der
Bergehalde Viktoria in Püttlingen

Ich bin gewiss kein Freund unnötiger Baumfällungen, aber wenn ich in den letzten Jahren auf die Püttlinger Bergehalde stieg, kam schon der Wunsch nach einer Kettensäge mit Benzinmotor auf. Was – oder wem – nützt ein solch grandioser Aussichtspunkt, wenn man – außer jede Menge Baumwipfel, keiner weiter weg als vielleicht zwanzig Meter – nichts sieht?

Der Püttlinger – oder war’s der Köllerbacher – Obst- und Gartenbauverein bekam dankenswerter Weise die offizielle Erlaubnis, dort ehrenamtlich zu roden. Ich las in „der Zeitung“ davon, und irgendwann gegen Mitte Mai kamen meine Frau und ich endlich mal dazu, es uns anzuschauen. Okay, wenn man jetzt da hoch geht, sieht’s entlang des oberen Wegdrittels ein wenig ruppig aus, aber dort auch noch ein paar Sträucher oder Stauden zum Kaschieren zu pflanzen, kann man – ehrenamtlich – vom Obst- und Gartenbauverein nun wirklich nicht auch noch erwarten.

bergehalde_freie_sicht

Dem Obst- und Gartenbauverein, der sich ohne Lohn oder auch nur Aufwandsentschädingung diese Arbeit augeladen hat, sei Dank. Die 360-Grad-Rundumsicht von der Püttlinger Bergehalde Viktoria ist einfach und wirklich nur grandios! Denjenigen, die für die Genehmigung zuständig waren, also den Eigentümern des dortigen Grund und Bodens, sei ein dreifach „Pfui Teufel“ zugerufen, weil sie nicht eher auf die Idee gekommen sind und erst wach wurden, als die Obst- und Gartenbauer sich anboten, den Missstand „kostenneutral“ zu beheben, und weil sie selbst dann für flankierende Maßnahmen keinen Cent in die Hand nehmen wollen!

Kommentarfunktion ist deaktiviert