Eine Bramme für das Ruhrgebiet –
Auf der Schurenbachhalde in Essen-Altenessen

Zwischen Rhein-Herne-Kanal und A 42 wölbt sich auf über 50 Hektar Grundfläche die Essener Schurenbachhalde, direkt an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen. Den Bach, dessen Namen sie trägt, hat sie unter sich begraben, wie auch einen Sportplatz und Teile einer alten Siedlung. Über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus bekannt ist die Halde wegen Richard Serras 1998 auf dem kahlen Gipfelplateau installierter imposanter Stahlplastik „Bramme für das Ruhrgebiet“, die, vierzehn Zentimeter dick und um kaum merkliche drei Grad geneigt, fast fünfzehn Meter hoch aufragt.

Neben der Bramme und dem mondartig kahlen Plateau beeindruckt die Schurenbachhalde besonders mit ihrem grandiosen Panorama-Ausblick über das Ruhrgebiet.

schurenbachhalde_essen

Es sind das mondähnliche Gipfelplateau, die Großplastik von Richard Serra und der umwerfende Fernblick über fast das gesamte Ruhrgebiet, die die Schurenbachhalde zu einem absoluten Tipp machen. Verkehrgünstig gelegen, lässt sie sich prima einbinden in eine schöne Radtour; und in unmittelbarer Umgebung wimmelt es nur so von hochkarätigen Destinationen für Industriekultur-Interessierte.

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