Nichts neues auf der Halde Ludweiler

Ich stolperte mal wieder über die Pläne des Saarbrücker Design-Professors Harald Hullmann und seines Frankfurter Kollegen Jörg Gimmler zur Umgestaltung der Ludweiler Bergehalde und war neugierig, ob sich schon was getan hat. Um es vorweg zu sagen: Außer offensichtlichen Spuren von Planierarbeiten auf dem Haldenplateau ist nichts davon zu erkennen.

Mit der Aufschüttung der Halde wurde meines Wissens nach in den 1950er Jahren auf dem Gelände einer alten Sand- und Kiesgrube begonnen. Eine Besonderheit ist, dass Berge von Teilen des Bergwerks Warndt schon unter Tage von der Kohle getrennt, in einem „Bergebunker“ zwischengelagert und durch einen über zwei Klometer langen Stollen verbracht wurde zum „Westschacht Ludweiler“, wo sie zu Tage gefördert und ohne LKW-Einsatz auf der Halde abgeworfen wurde. Die Halde besteht auch heute noch aus einer wilden Mischung aus Berge, Bauschutt und Erdmassen.

halde_ludweiler_02_2011

Die Halde ist nicht öffentlich zugänglich und darf nicht begangen werden. Wir trafen auch nur zwei weitere Spaziergänger an. Wäre dort aktuell gearbeitet worden, wären wir natürlich weggeblieben.

[ Ein Pop-Art-Bild der Halde Ludweiler im Schnee
nach Eindrücken aus dem Winter 2008/2009 finden Sie hier. ]

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